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Was ist Glaukom?

Das Glaukom – im Volksmund wird es auch „Grüner Star“ genannt – betrifft rund 2,4 % der Gesamtbevölkerung ab dem 40. Lebensjahr, die Häufigkeit steigt sogar auf über 7-8% im höheren Alter. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa 3 Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor. Das Glaukom ist damit eine „Volkskrankheit“. Unentdeckt und unbehandelt kann es im Verlauf zu schweren Sehstörungen oder bis zur Erblindung führen. Weltweit zählt es mit zu den häufigsten Erblindungsursachen, auch bei uns. Bei Ihnen besteht der Verdacht auf das Vorliegen eines Glaukoms, bzw. Sie sind bereits an einem Glaukom erkrankt.
Aus diesem Grund werden bei Ihnen bereits regelmäßige Kontrolluntersuchungen oder sogar bereits eine Therapie durchgeführt. Bei einem bestehenden Glaukomverdacht oder einem Glaukom sind regelmäßige, augenärztliche Kontrollen, eine gezielte Diagnostik und gegebenenfalls eine individualisierte Therapie notwendig.
Dies hilft, Folgeschäden bis hin zur Erblindung zu vermeiden.

Glaukomfrüherkennungsuntersuchung

Diese Untersuchung wird ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich und ab dem 40. Lebensjahr alle 2 Jahre empfohlen.

Was wird bei einem Besuch bei uns durchgeführt?

Sie kommen zu der Kollegin in die Voruntersuchung und machen dort zusammen einen vorläufigen Sehtest. Anschließend wird der Augendruck mit einem Non-Kontaktgerät gemessen. Das heißt Sie bekommen leichte Luftstöße auf die Augen. Das Gerät ermittelt anhand von 3 ermittelten Werten den Mittelwert.
Danach schaut Herr Langholz sich im Sprechzimmer den Sehnerven an und bespricht alles Weitere mit Ihnen.


Wer trägt die Kosten?
Anders als bei der Krebsfrüherkennung, die von den Krankenkassen bezahlt wird gehört die Untersuchung zur Früherkennung des Glaukoms leider nicht zu den gesetzlichen Vorsorgeleistungen.
Diese Untersuchung kostet bei uns 20 Euro.
Vervollständigen Sie Ihren Vorsorge-Check. Es lohnt sich für Sie in jedem Falle.


*Wir Augenärzte sind rechtlich verpflichtet, Sie über die Möglichkeit der Glaukomfrüherkennung zu informieren und dies zu dokumentieren.